Katharina Moch
SchmuckIch gestalte grelle, außergewöhnlichen Gebilde, die sich zwischen Faszination und Abneigung bewegen. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, ihr Tragen erfordert Selbstbewusstsein und Überzeugung, konstituierte Auffassungen von Schmuck werden in Frage gestellt.
Ich finde es spannend zu provozieren und so Betrachtende herauszufordern, das Schmuckstück zu entdecken und sich damit auseinanderzusetzen – die Wahrnehmung wird angeregt und Reaktionen hervorgerufen. Dabei bleibt reichlich Freiraum für individuelle Interpretationen. Die von der Ambivalenz meiner Schmuckstücke ausgehende eigenartige Faszination soll Neugierde wecken und facettenreiche Erfahrungen ermöglichen – ein Impuls, sich von festgelegten Sichtweisen zu lösen.
Die Ästhetik basiert auf organischen Formen, dem vielfältigen Einsatz von Farben, sowie innovativen Materialien und Techniken, die ich mit meinen traditionellen Fertigkeiten kombiniere und kontrastiere. Ein offener, experimenteller Ansatz und materialbezogene Forschungen, Spontanität und die Dynamik intuitiven Arbeitens ermöglichen die Entwicklung unterschiedlicher Elemente. In Kombination werden daraus erfrischend sonderbare Objekte.
